Presse-Zitate
Die Regensburg International School (RIS) feierte gestern ihr neues Schmuckstück: eine international ausgestattete Schulbibliothek. Ehrengast war Dr. Johann Vielberth; seine Spende ermöglichte die Bibliothek. "Es gibt wenig Orte, wo ihr so viel mitnehmen könnt", prophezeite Dr. Vielberth den Kindern, nach dem er mit Oberbürgermeister Hans Schaidinger das Band vor der Bibliothek durchschnitten hatte. "Dies ist ein sehr glücklicher Tag für uns," freute sich Schulleiterin Fiona Kalinowksi.
Die Kinder dankten in vielen Sprachen und bezauberten mit kleinen Darbietungen, dann durfte das neue Prunkstück erobert werden. Hussain (11) und seine Schwester Aseel (10) fanden schnell ihre Lieblingsbücher in den Regalen. Naomie (7) testete erst einmal den flauschigen Teppich, der dazu einlädt, sich hier mit ihrer Lieblingslektüre Harry Potter nieder zu lassen, und Jafar (9) hielt Ausschau nach Fußballbüchern.
Dr. Vielberth suchte sich ein großformatiges Werk heraus, das sich mit dem Blick auf die Welt durch verschiedene Fenster beschäftigt. Schnell entspann sich zwischen ihm und ein paar Kindern eine lebhafte Diskussion darüber, wie Fenster in verschiedenen Ländern aussehen und wie unterschiedlich sie sich öffnen lassen. Und schon bewahrheitete sich, was Geschäftsführerin Dr. Bettina Stoll, mit Goethe gesprochen, angekündigt hatte: "In Bibliotheken fühlt man sich wie in der Gegenwart eines großen Kapitals, das geräuschlos unberechenbare Zinsen spendet."
Mittelbayerische Zeitung Samstag, 09. April 2011
Außergewöhnlicher Besuch war zuletzt bei Infineon Regensburg zu Gast: Elf Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 5 der Regensburg International School aus Großberg besuchten mit ihren Lehrern den Standort im Regensburger Westen und wollten erfahren, wie es ist, bei einem Halbleiterhersteller zu arbeiten. Im Rahmen des Unterrichts befassen sich die Kinder, die unter anderem aus Kuwait, Niederlande, USA order Deutschland stammen, zurzeit mit dem Thema "Arbeit/Work". Der Auseinandersetzung mit dem Thema im Unterricht folgte nun das direkte Erleben in der Arbeitswelt und das Gespräch mit Erwachsenen, die in unterschiedlichen Funktionen im Arbeitsleben eingebunden sind. In Mini-Interviews fragten die Kinder die Infineon-Mitarbeiter etwa "Was arbeiten Sie?", "Was macht Ihre Arbeit interessant?" oder "Wieviel Zeit verbringen Sie mit telefonieren, organisieren oder am Computer"? - alles natürlich in Englisch.
Auch
ein Blick in den Reinraum der Chipfertigung durfte nicht fehlen: Die
Schüler waren beeindruckt von der Arbeit der Operator in den spacig
aussehenden Reinraumanzügen. Dort, im Herzstück der Mikrochipfertigung,
werden unter anderem Chips für die Automobilindustrie oder für
Chipkarten gefertigt. Interessiert fragten die 8- bis 11-Jährigen nach,
welche Jobs es bei Infineon gibt und welche Qualifikationen man dazu
braucht. Begeisterung rief der "Room for Innovations" hervor, wo sie an
einem Auto-Modell die Funktion des Reifendrucksensors testen konnten
sowie das Auslösen eines Airbags ausprobieren durften.
Schüler der Klassen 1 und 2 der Regenburg International School (RIS) in Großberg haben das Unternehmen Continental, die Feuerwehr in Pentling und das Uniklinikum besucht. Für sie ist die Antwort auf die Frage nach einer Gemeinsamkeit dieser Institutionen inzwischen klar: Ob Unternehmen, Feuerwehr oder Klinik, für alle sind Beförderungsmittel und hoch technisierte Transportsysteme enorm wichtig.
Die RIS-Schüler haben sich in den letzten Wochen mit "Transport und Beförderung" auseinandergesetzt. Dem theoretischen Unterricht folgte das Erleben von Ort. Mehr als beeindruckend war dabei das, was die Kinder sehen konnten: Ein Helikopter schwebte am Landeplatz der Uniklinik auf sei zu und landet direkt vor ihnen. Ausführlich wurde erklärt, wie Verletzte befördert und noch während des Transports versorgt werden. Ein bild davon konnten sich die Kinder direkt im Hubschrauber machen. Auch das Innere der Krankenwagen oder, wie in der Klinik ein Blutbeutel an der Decke entlang transportiert wird, wurde bestaunt.
Ein Speedboot in der Garage der Feuerwehr - das hatten die RIS-Kinder nicht erwartet. Weil glücklicherweise kein Einsatz anstand, war das Probesitzen im Löschauto erlaubt.
Dreißig Meter hoch Regale, kaum ein Mensch zu sehen und doch findet ein Lagerstück in schwindelnder Höhe den Weg ins Regal: Die Schüler bestaunten das Logistikzentrum von Continental. Hier wurde deutlich, nicht jedes Transportmittel und Beförderungssystem ist von der unmittelbaren Präsenz von Menschen abhängig. Alles läuft wie von Zauberhand.
Mittelbayrische Zeitung Donnerstag, 10. März 2011
Mit
kleinen Philosophen bekam es Oberbürgermeister Hans Schaidinger in der
Regensburg International School (RIS) zu tun. Am Dienstag besuchte er
eine Gruppe von Schülern, die sich im Rahmen einer "Unit of Inquiry",
das ist ein fachübergreifendes forschungsbetontes Unterrichtsprojekt,
mit dem Thema "Beeinflussung" auseinandersetzt. Vom OB wollten die
Kinder wissen, wie Politik und Politiker mit Beeinflussung arbeiten,
beziehungsweise wovon Politiker beeinflusst werden.
Einfach
waren die Fragen, die sich die Schüler zurechtgelegt hatten, nur auf
den ersten Blick: "Wie beeinflusst man andere? Warum beeinflussen sich
Menschen gegenseitig?" Beim genaueren Mitdenken und besonders bei der
ernsthaften Behandlung des Forschungsgegenstandes wurde aber schnell
klar, wie viele kleine und große Abhängigkeitsverhältnisse es in der
Politik doch gibt. Auf die Frage, ob Schaidinger auch schon mal
jemanden negativ beeinflusst habe, wäre den Kindern gewiss jede
Unehrlichkeit sofort aufgefallen. "Man muss sich bewusst sein, dass,
egal was man tut, man immer irgendwen negativ beeinflussen kann" lautete
des Bürgermeisters Antwort. Weitere Fragen waren, wodurch er, der
Bürgermeister, sich beeinflussen lasse. Als Stadtoberhaupt, so die
Antwort, sei er auf möglichst viel Informationen angewiesen. Er müsse
Zeitungen, Bücher und Akten lesen, seine Mitarbeiter befragen und nur so
könne er sinnvolle Entscheidungen treffen. Was ihn dazu gebracht habe,
sich als Bürgermeister zur Wahl zu stellen? "Das war ich selbst." Und
wer hat ihn am aller meisten von allen Menschen beeinflusst? "Meine
Mutter."
Donau Post, 13. Januar 2011
Oberbürgermeister
(OB) Hans Schaidinger ist es gewohnt Fragen zu beantworten. Bei einem
Besuch an der "Regensburg International School" (RIS) stellte sich der
OB jetzt einer besonders kritischen Runde: den Schülern. Schaidinger
erklärte ihnen, dass seine Aufgabe als OB vor allem ist,
Entscheidungen zu treffen und dass er immer ein offenes Ohr für Menschen
haben muss. Einen guten Ratschlag gab der OB den Schülern auch:
Arbeitet hart, aber vergesst dabei nicht, dass man auch Zeit zum Spielen
braucht.
Kammerzeitung der IHK, 13. Januar 2011
Mit einer School Opening Party ist die Regensburg
International School (RIS) mit aktuell 29 Schülern aus zehn Nationen in
ihr zweites Schuljahr gestartet. Damit hat sich die Schülerzahl seit
Gründung der Schule im August 2009 fast verdoppelt, so eine
Pressemitteilung des Stadtmarketing Regensburg vom Donnerstag. Die RIS
in Pentling/Großberg unterhält die Klassen eins bis fünf.
Eltern, Kinder, und Lehrern feierten den Schulstart. Den Schülern versüßten bei der Party Essen und Getränke aus den verschiedenen Heimatländern das Ende der Ferien. Die Kinder, die die RIS schon länger besuchen, freuten sich, ihre Freunde und Lehrer wieder zu treffen.
Die vielen neuen Schüler - seit Schulbeginn im August 2009 ist die Schülerzahl stark angestiegen - fanden schnell Anschluss. Dafür sorgten lustige Spiele auf dem Schulsportgelände: für sie musste man schließlich kein Englisch können. Schulleiterin Fiona Kalinowski hat die Erfahrung gemacht, dass es gerade Kindern sehr großen Spaß macht, sich auf die Unterrichtssprache Englisch einzulassen.
Die RIS geht in ihr zweites Jahr als Candidate
School der International Baccalaureate Organisation (IB). Ziel der
Schullaufbahn an einer International School nach IB-Standard ist das IB
Diploma Programme. Dieser Abschluss wird als bayrisches Abitur
anerkannt und ermöglicht den weltweiten Hochschulzugang.
Fiona Kalinowski ist seit einem Jahr Schulleiterin der Regensburg
International School in Großberg bei Pentling. Die Schule und mit ihr
die Mitarbeiter haben eine aufregende und erfolgreiche Zeit hinter
sich. Die RIS ist nun in die Ferien gestartet und so bleibt Zeit, eine
erste Bilanz zu ziehen. Nach Wien, Windhoek (Namibia), Amsterdam,
Istanbul, Genf und Tegucigalpa (Honduras) ist die 1.000-Seelen-Gemeinde
Großberg nun der Arbeits -und Wohnort Kalinowkis.
Täglich
begegnet die Schulleiterin Menschen aus aller Herren Länder. In
Großberg lernen Kinder aus zehn Nationen. Sie und ihre Eltern haben die
unterschiedlichsten kulturellen und sprachlichen Hintergründe. "Die
Arbeit hier ist so überraschend und bereichernd. Besonders erfüllend
ist es, an der Bildung dieser Kinder mitwirken zu können. Sie haben
sich innerhalb eines Jahres in ihrem Wissen und auch persönlich,
emotional und sozial sehr stark weiterentwickelt."
"Im August,
wenn das RIS-Schuljahr beginnt, starten wir mit derzeit 27 Kindern in
den Klassen eins bis fünf. Mit der in der Zukunft geplanten Pre-School
werden wir auch Drei bis Fünfjährige betreuen können. Wir sind also auf
dem besten Weg, in einigen Jahren zur Gemeinschaft der weltweit mehr
als 3.000 anerkannten IB World Schools zu gehören", so die
Schulleiterin.
Das Schulprojekt wurde unter anderem von der
Stadt und dem Landkreis Regensburg, der IHK Regensburg, von zahlreichen
namhaften Unternehmen (z.B. Areva, Continental, Infineon, Krones,
Maschinenfabrik Reinhausen, Osram) sowie den Hochschulen angestoßen.
Die Koordinierung dieses Projektes erfolgte durch das Stadtmarketing
Regensburg.
Wochenblatt, 04. August 2010
„Are
you ready? Are you steady? Then
go!“ tönt es einem in den Ohren, wenn man den Sportplatz in Großberg bei
Pentling – und nicht etwa in den USA oder England betritt. Unter frenetischen „Go, go, go! Come
on!“ – Rufen seiner Mitschüler gibt Jafar beim Sackhüpfen (Verzeihung: natürlich
beim „sack race“) sein Bestes.
Jafar ist sieben Jahre alt, und kommt aus Kuwait. Seinen Namen kann er einwandfrei auf
Englisch buchstabieren. Der Junge
geht in die zweite Klasse der Regensburg International School (RIS). Die
weltweit vernetzte Privatschule gibt es in Regensburg seit 2009. In zwei
kombinierten Grundschulklassen werden die Schüler intensiv betreut und
unterrichtet – und das alles auf Englisch. Erst kürzlich hat die Schule die Genehmigung für den sukzessiven
Ausbau einer Sekundarstufe erhalten (wir berichteten). Die
beiden Klassenlehrerinnen sind Native Speakers. Eine kommt aus den Staaten. Besonders an der RIS gefällt ihr, dass sie ihren Unterricht
auf praxisnahe und kommunikative Lebenssituationen ausrichten und somit weit über
die reine Wissensvermittlung hinaus gehen kann. Die
Eltern, ob sie nun aus Frankreich, Kuwait, China oder einem anderen Fleck auf
dem Globus kommen oder heimische Regensburger sind, schätzen vor allem Eins:
Das harmonische Miteinander unter ihnen, ihren Kindern und den Lehrerinnen, das
trotz – oder gerade wegen der unterschiedlichen Kulturen – für alle bereichernd
ist. Während
sich die Kinder weiter bei „Parachute“ (FallschirmSpiel) und Crazy Football
austoben, unterhalten sich ihre Eltern auf Deutsch, Englisch, oder „Denglisch“
am Spielfeldrand. Sie freut es zu
sehen, dass ihre Kinder mehrsprachig aufwachsen, auch wenn viele Menschen
meinen, die Kinder würde man damit überfordern. Das dem nicht so ist, zeigt sich eindrucksvoll an der
kleinen Gioia: Weinend angerannt beklagt sie sich auf Italienisch bei ihrer
Mutter, warum sie die Kamera nicht bekäme. ...da nähert sich Gioias Freundin Darija und fordert das Mädchen
– auf Deutsch – zum Weiterspielen auf.
Ehe man sich versieht, drehen die beiden Erstklässlerinnen schon beim
Schwindel-Spiel „Dizzy Izzy“ ihre ersten Runden, die Mitschüler zählen
selbstverständlich „three, four, five... „ mit.
Die Freude und Erleichterung über die Genehmigung für den Betrieb einer Sekundarstufe in der Regensburger International School (RIS) war den Verantwortlichen sichtlich ins Gesicht geschrieben. In den Augen Rudolf Gingeles, dem 1. Vorsitzenden des Stadtmarketing, ist damit die "Strahlkraft des Regensburger Leuchtturms noch einmal erheblich verstärkt worden." Die RIS wurde vergangenen August mit einer vierstufigen Grundschule eröffnet. Mit der Genehmigung für die sukzessive Ausweitung der Klassen fünf bis zwölf sind nun die Weichen dafür gestellt worden, an der Schule auch den international anerkannten IB-Abschluss erwerben zu können. Mit diesem Abschluss steht den Schülern die Welt offen, denn er ermöglicht ihnen ein Studium auf fast der ganzen Welt. Während der Schullaufbahn können die Schüler auch nahtlos an die weltweit fast 3000 anderen International Schools wechseln und die Schüler sich untereinander austauschen. Dies erscheint besonders wichtig, denn ein Großteil der Familien, die ihr Kind auf eine International School schicken, will weltweit mobil sein.
Doch auch für Eltern vor Ort, denen an einer internationalen Schulausbildung für ihr Kind gelegen ist, bietet die RIS die optimalen Voraussetzungen. Das Besondere an International Schools ist die hohe Unterrichtsqualität. An der RIS ist Englisch Schul- und Unterrichtssprache, wozu die hochqualifizierten Lehrkräfte ausgebildet sind. Trotzdem findet auch täglich Deutschunterricht statt, bei dem die Schüler nach Deutsch als Muttersprache und Deutsch als Zweitsprache aufgeteilt werden. Der offizielle Schulbetrieb ist von 8 bis 15:15 Uhr (mit Mittagsessen), bis 17 Uhr findet eine zusätzliche Betreuung statt und weitere freiwillige Angebote im Anschluss sind geplant. Für die Ganztagsschule ist der Standort Großberg in der Gemeinde Pentling ideal: Die Räume der Grundschule Großberg werden mitbenutzt und die kindgerechte, naturnahe Umgebung bietet zudem ein großzügiges Freizeit- und Sportflächenangebot.
Wochenblatt, 27. Mai 2010Am Donnerstag war es soweit: Die Regensburg International School (RIS) erhielt von der Regierung der Oberpfalz schwarz auf weiß die Genehmigung für ihre Sekundarstufe. Das war alles andere als selbstverständlich, wie am Freitag Vertreter der RIS, des Stadtmarketings, Initiator und bis dato alleiniger Träger der Schule, und der Stadt bei einer Pressekonferenz erklärten. Für die RIS, die ihre ersten Schüler seit August 2009 in Räumen der Grundschule Großberg-Pentling unterrichtet, ist die Genehmigung der Startschuss für den kompletten Ausbau: von der ersten Klasse bis zum International Baccalaureate (IB) Diploma in der zwölften Klasse.
Eine IB-Schule bedeute einen großen Standortvorteil für die Stadt, sagte Wirtschafts- und Finanzreferent Dieter Daminger. Hinter dem Stadtmarketing liegen unzählige Gespräche mit Partnern und Sponsoren, zu denen große Regensburger Betriebe, Industrie- und Handelskammer, Universität und Hochschule zählen. Viele von ihnen werden ab Beginn des neuen Schuljahres als Gesellschafter bei der RIS einsteigen.
Die Verhandlungen habe vor allem Oberbürgermeister Hans Schaidinger zum Erfolg geführt, sagte Rudolf Gingele, Vorsitzender des Stadtmarketings. Schaidinger habe gemeinsam mit zwei Landtagsabgeordneten "auf höchster politischer Ebene für die RIS gekämpft."
Mittelbayerische Zeitung, 22. Mai 2010
Am Montag besichtigte der US-Generalkonsul Conrad Tribble die Regensburg International School (RIS) in Großberg/Pentling. Tribble ist begeistert: "Ich habe viele Schulen kennen gelernt, aber diese hier ist besonders bunt, die Schüler machen einen sehr glücklichen Eindruck und die Lehrkräfte sind äußerst engagiert."
Schon während des Gründungsprozesses der RIS hat stets ein enger Kontakt zum Amerikanischen Generalkonsulat in München bestanden. Die amerikanische Regierung hat großes Interesse daran, dass die Kinder ihrer in Deutschland lebenden Bürger erstklassige englischsprachige Schulen besuchen können. Die Familien fassen so leichter in Deutschland Fuß und das hilft dabei, die amerikanisch-bayerischen Wirtschaftsbeziehungen auszubauen. Tribble freut sich, dass der Schulbetrieb gut angelaufen ist: "Die RIS zu gründen war eine ausgezeichnete Idee. Regensburg braucht so eine Schule."
Donaupost, 3.Dezember 2009
Hoher Besuch hatte sich in der Regensburg International School (RIS) angesagt. US-Generalkonsul Conrad Tribble besuchte die Schule, die im August dieses Jahres in Großberg den Betrieb aufgenommen hatte. "Es ist sehr erfreulich, wenn jemand wie der Generalkonsul Interesse an unserer Schule zeigt", sagte Schulleiterin Fiona Kalinowski.
Tribble sprach bei seinem Aufenthalt nicht nur mit der Schulleitung und Vertretern des Stadtmarketings Regensburg, das alleiniger Gesellschafter der Schule ist. Er schaute natürlich auch bei den Kindern vorbei, die die internationale Schule besuchen. Die Geschichte der eigenen Familien stand bei ihnen gerade auf dem Stundenplan und die Kleinen hatten Gegenstände ihrer Vorfahren dabei. (...) der Besuch der Stunde vermittelte ihm einen Eindruck von der Schule: "Die Kinder scheinen hier sehr glücklich zu sein", stellte Tribble fest und lobte: "Mein Eindruck is positiv. Ein sehr engagiertes Personal und eine gute Mischung aus deutschen und internationalen Kindern."
Tribble betonte die Notwendigkeit einer solchen Schule im Raum Regensburg für den Ausbau der wirtschaflichen Beziehungen zwischen Bayern und den USA. Er sei beeindruckt, wie international Regensburg als Wirtschaftsstandort ausgerichtet sei.
Mittelbayerische Zeitung, 2. Dezember 2009
Die Regensburg International School (RIS) in Großberg, Gemeinde Pentling, erhielt den Status, "Candidate School" für das Primary Years Programme (PYP) des International Baccalaureate (IB). Das PYP steht weltweit als Qualitätsmerkmal für den Lehrplan der Unterstufe an IB World Schools. Das Prädikat sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur IB World School - ein Prozess, der für eine neu gegründete Schule wie die RIS mindestens drei Jahre dauere, so Betram Vogel vom Stadtmarketing. Die RIS wächst seit ihrer Eröffnung im August konstant.
Mittelbayerische Zeitung, 23. Oktober 2009
"Ich bin froh und stolz, nach einem derart steinigen Weg die Eröffnung dieser Schule feiern zu können." Dr. Rudolf Gingele, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins, machte keinen Hehl daraus, dass zu Beginn des Projekts vor drei Jahren große Zweifel herrschten. Möglichst bis Ende des Jahres 2009 soll die Genehmigung für die weiteren Jahrgangsstufen erteilt worden sein.
„Sie sollen zu multikulturellen, flexiblen und kritischen Menschen erzogen werden“, sagte Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Für Regensburg sei diese Schule ein wichtiger weicher Standortfaktor. Die Unternehmen der Region lebten vom internationalen Austausch. Für einen global vernetzten Wirtschaftsstandort sei eine internationale Schule von großer Bedeutung. Nicht nur Wissen und Können sollen Schulen vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden, sagte die Staatssekretärin des bayerischen Wirtschaftsministeriums, Katja Hessel.
Viele seien nicht bereit, ihre Familien in den Heimatländern zurückzulassen. Sie legten großen Wert auf eine international ausgerichtete Erziehung ihrer Kinder. Auch viele deutsche Arbeitnehmer seien international orientiert und an einem zeitlich begrenzten Auslandsaufenthalt interessiert. Diese würden sich leichter gewinnen lassen, wenn ihre Kinder an einer internationalen Schule die entsprechenden sprachlichen und kulturellen Kenntnisse erwerben könnten. Die Internationalen Schulen sollen Menschen erziehen, die die Welt verändern wollen, sagte Kevin Bartlett, der Vorstandsvorsitzende des Council of International Schools. Als großes Ziel erklärten alle Anwesenden, auch ein Gymnasium an die Grundschule anschließen zu können. Denn die Internationale Schule dürfte als Standortfaktor nicht nach der vierten Klasse enden, sagte Staatssekretärin Kessel.
Donau Post, 26. September 2009
Zum Festakt im Foyer der Schule Großberg erschienen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, an der Spitze Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel, Oberbürgermeister Hans Schaidinger und Kevin Bartlett, Direktor der International School of Brussels. Er klärte das Publikum darüber auf, wie viele gute Gründe es seiner Meinung nach gibt, Kinder auf eine internationale Schule zu schicken. Auch Schaidinger verriet… "Wir brauchen diese Schule, eingebunden in ein weltweit verzweigtes Netz."
"Bis Ende 2009" sollte die Genehmigung dafür auf dem Tisch liegen. Staatssekretärin Katja Hessel, FDP, machte ihm sogleich Hoffnung: "Mir wurde zwar gesagt, ich dürfe keinesfalls hier irgendwelche Zusagen machen. Aber ich verspreche Ihnen, dass ich den maßgeblichen Stellen nahe legen werde, dass es mit einer Grundschule nicht getan sein kann, dass es also weiter gehen muss." Director Fiona Kalinoswki, die eine internationale Karriere hinter sich hat, skizzierte die Aufregung, die mit dem Start einer neuen Schule verbunden ist, "weil niemand weiß, was sich ereignen wird". Anfangs sei sie vielen großen Augen begegnet, nun aber seien die englischsprachigen Schüler dabei, Deutsch zu verstehen und zu sprechen, die deutschsprachigen Kinder Englisch. Ob aus ihnen "Menschen, die die Welt verändern" werden? Laut Kevin Bartlett stehen die Chancen gut, Schulen wie RIS bringen "Leader" hervor.
Mittelbayerische Zeitung, 26./27. September 2009
Staatssekretärin Katja Hessel, FDP, sieht in der Eröffnung der Schule ein Zeichen "für die Weltoffenheit Bayerns und der Oberpfalz." Und auch wenn ihr gesagt wurde, sie dürfe keinesfalls Zusagen machen, schürte sie doch die Hoffnung der Anwesenden: "Ich verspreche Ihnen, dass ich den maßgeblichen Stellen nahe legen werde, dass es mit einer Grundschule nicht getan sein kann." Auch Direktorin Fiona Kalinowski ist begeistert, als sie von den ersten Wochen "ihrer" derzeit 18 Kinder berichtete: "Bereits jetzt haben die Schüler durch neu gewonnene Freundschaften an Selbstsicherheit gewonnen".
Rundschau, 30. September 2009
Mit einem großen “Hipp Hipp Hurra!” auf die Internationale Schule in Großberg ließ Schulleiterin Fiona Kalinowski mit ihren Schützlingen zwei Wochen vor dem eigentlichen Ferienende bunte Ballons in den Himmel steigen. „Ich habe alle Familien zu einem Fest eingeladen, auch um einander besser kennen zu lernen”, berichtete die aus Schottland stammende Schulleiterin Kalinowski. 18 Grundschüler drücken schon seit 24. August fleißig die Schulbank. Dabei werden sie vorwiegend in englischer Sprache unterrichtet.
„Diese Schule ist wie ein Geschenk für uns”, erklärte Ali Ashkanani, dessen Sohn Jafar die RIS besuchen wird. “Jafar spricht nur arabisch und englisch und da der Unterricht größtenteils in englischer Sprache erfolgt, kann er dem Schulstoff leichter folgen. Zudem wird er später in unserer Heimat schneller wieder den Schulanschluss finden.” Die übrigen Familien, die zum Teil aus Frankreich, Tunesien und den USA stammen, schließen sich dieser Meinung an und hoffen auf weiterführende Klassen. „In drei Jahren werden wir sicherlich auch höhere Schulabschlüsse haben”, meinte die sympathische Direktorin überzeugt.
Mampa, September 2009